Warum ist die Grundierung eines Autos so wichtig?

Warum ist die Grundierung eines Autos so wichtig?

Bei der Lackierung eines Fahrzeugs geht es nicht nur um die äußere Optik – viel wichtiger sind die darunterliegenden Schichten, insbesondere die Grundierung des Autos. Der Prozess der Grundierung eines Autos ist ein essenzieller Bestandteil jeder professionellen Fahrzeuglackierung und bildet die Basis für Haltbarkeit, Schutz und Ästhetik. Ob bei Neufahrzeugen oder im Rahmen von Karosseriereparaturen, eine saubere und fachgerechte Grundierung entscheidet maßgeblich über das Endergebnis.

Gerade bei der Erneuerung oder dem Austausch von spatborden, motorkap oder voorbumper sollte die Bedeutung der Grundierung nicht unterschätzt werden. In diesem Artikel erklären wir, warum die Autogrundierung so entscheidend ist, welche Arten es gibt und wie eine korrekte Anwendung aussieht.

Was ist eine Autogrundierung und wie funktioniert sie?

Die Autogrundierung ist eine spezielle Beschichtung, die direkt auf das blanke Metall oder auf gespachtelte Flächen aufgetragen wird. Sie dient als Bindeglied zwischen dem Untergrund und der nachfolgenden Lackschicht. Ihre Hauptaufgaben: Rostschutz, Verbesserung der Haftung des Lacks und das Ausgleichen kleinerer Unebenheiten.

Im Prozess der Grundierung eines Autos kommen je nach Zustand des Fahrzeugs unterschiedliche Materialien zum Einsatz – von 1K-Grundierungen bis hin zu professionellen 2K-Systemen, die besonders widerstandsfähig sind. Die korrekte Auswahl hängt unter anderem von der verwendeten Farbe, dem gewünschten Glanzgrad und der Oberfläche ab, wie im Artikel zur Auswahl der Farbe für den Autolack beschrieben wird.

Die Rolle der Grundierung beim Korrosionsschutz

Einer der wichtigsten Gründe für die Grundierung ist der Korrosionsschutz. Metallteile eines Fahrzeugs, insbesondere nach Schleifen oder bei neuen Blechteilen, sind anfällig für Oxidation. Eine hochwertige Grundierung verhindert, dass Feuchtigkeit oder aggressive chemicalien in das Material eindringen und Korrosion verursachen.

Gerade nach dem Austausch von Fahrzeugteilen – etwa bei einem neuen motorkap – schützt eine gut aufgetragene Grundierung das Metall zuverlässig vor Umwelteinflüssen. Ohne diesen Schutz würde der Rost selbst unter einer dicken Lackschicht mit der Zeit durchbrechen.

Der Einfluss der Grundierung auf die Haftung des Lacks

Ein weiterer essenzieller Aspekt ist die Haftung des Lacks. Der Lack kann sich nur dann dauerhaft mit der Oberfläche verbinden, wenn die Grundierung die nötige Struktur und chemische Zusammensetzung bietet. Im Prozess der Grundierung eines Autos wird daher gezielt darauf geachtet, dass die Haftvermittler auf den Untergrund abgestimmt sind.

Besonders bei modernen Fahrzeuglacken und Mehrschichtsystemen ist die perfekte Verbindung zwischen Grundierung und Lack entscheidend, wie auch bei der Werkslackierung vs. Werkstattlackierung deutlich wird.

Welche Arten von Grundierungen für Karosserien gibt es?

Im professionellen Umfeld kommen verschiedene Grundierungsarten zum Einsatz – jede mit spezifischem Einsatzzweck im Prozess der Grundierung eines Autos:

  • Epoxidgrundierung: Besonders widerstandsfähig, korrosionsbeständig und chemikalienresistent. Ideal für blankes Metall.
  • Füller/Primer: Dienen zum Ausgleichen kleinerer Unebenheiten und schaffen eine glatte Basis für den Lack.
  • Wash-Primer: Sehr dünn, gut für Aluminium oder verzinkte Teile.
  • Isoliergrundierungen: Verhindern das Durchschlagen alter Lacke oder Spachtelungen.

Je nach Art des Karosserieteils, z. B. bei einem neuen voorbumper, wird die passende Grundierung ausgewählt. Eine Übersicht zum Gesamtprozess gibt es beim lackieren der Karosserie Schritt für Schritt.

Die Schritte einer korrekten Grundierung

Der fachgerechte Ablauf im Prozess der Grundierung eines Autos umfasst mehrere, exakt aufeinander abgestimmte Arbeitsschritte:

  1. Reinigung und Entfettung der Oberfläche, meist mit speziellen chemicalien.
  2. Anschleifen des Untergrunds für optimale Haftung.
  3. Auftragen eines Haftvermittlers oder Wash-Primers bei Bedarf.
  4. Grundierung auftragen – im passenden Spritzverfahren (z. B. Airless oder HVLP).
  5. Trocknung bei geregelter Temperatur und ggf. Zwischenschliff.

Fehler in einem dieser Schritte können später zu Lackablösungen, Blasen oder ungleichmäßiger Oberfläche führen.

Welche Bedeutung hat die Vorbereitung der Oberfläche vor dem Grundieren?

Eine gründliche Vorbereitung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Grundierung des Autos. Ohne sauberen, fettfreien und gleichmäßig aufgerauten Untergrund haftet die Grundierung nicht richtig – mit fatalen Folgen für den gesamten Lackierprozess.

Gerade bei Karosseriereparaturen, bei denen oft geschweißt oder gespachtelt wurde, ist besondere Sorgfalt gefragt. Jede Unebenheit oder Verunreinigung wird durch die Lackierung später sichtbar. In der professionellen werkplaatsuitrusting werden Oberflächen daher stets maschinell vorbereitet, um optimale Ergebnisse zu gewährleisten.