Schritte zur Lackierung von Karosserieteilen – Schritt für Schritt

Schritte zur Lackierung von Karosserieteilen – Schritt für Schritt

Eine professionelle Lackierung verleiht einem Fahrzeug nicht nur ein frisches Aussehen, sondern schützt die Karosserie auch vor Witterung, Rost und mechanischer Beanspruchung. Ob Unfallreparatur, optisches Tuning oder Aufbereitung von Gebrauchtteilen – wer Teile lackieren – Schritt für Schritt beherrscht, spart Zeit und Geld. Damit das Ergebnis am Ende glänzt, braucht es aber weit mehr als nur etwas Farbe. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie Karosserieteile richtig vorbereiten und lackieren – von der ersten Reinigung bis zum abschließenden Polieren.

Warum ist die richtige Vorbereitung der Oberfläche so wichtig?

Eine sorgfältige Oberflächenvorbereitung ist das Fundament jeder gelungenen Lackierung. Ohne sie haften die Lackschichten nicht richtig – es kommt zu Abplatzungen, Unebenheiten oder Farbunterschieden. Die Vorbereitung zum Lackieren eines Autos umfasst mehrere Schritte: Reinigung, Entfettung, Schleifen und ggf. Ausbesserung von Beschädigungen. Nur so entsteht eine homogene Fläche, auf der die Lackschichten dauerhaft halten. Spezielle Produkte aus dem Bereich chemien helfen dabei, die Haftung zu optimieren und Silikonrückstände, Öl oder Staub zuverlässig zu entfernen.

Reinigen und Mattieren des Bauteils – der erste Arbeitsschritt

Bevor man beginnt, sollte das Bauteil gründlich gereinigt werden – sowohl mit Wasser als auch mit Reinigungsmitteln, um Schmutz und Fette zu entfernen. Danach wird die Oberfläche mattiert, meist mit Schleifpapier (P400–P600) oder Schleifvlies, um die Haftung der Grundierung zu verbessern. Wer wie man ein Teil für die Lackierung vorbereitet korrekt durchführt, sorgt für eine gleichmäßige Oberfläche ohne Glanzstellen. Besonders bei sichtbaren Komponenten wie der motorhaube ist Sorgfalt entscheidend, um späteren Farbunterschieden vorzubeugen.

Grundierung auftragen – wie macht man es richtig?

Die Grundierung bildet die Brücke zwischen dem Untergrund und dem Lack. Sie verbessert die Haftung, schützt vor Korrosion und gleicht kleinere Unebenheiten aus. In der Regel werden zwei bis drei dünne Schichten aufgetragen, mit Zwischentrocknung und leichtem Anschleifen. Dabei ist es wichtig, den richtigen Grundierfüller passend zum Material zu wählen – z. B. für Metall oder Kunststoff. Auch bei Teilen wie schutzbleche, die stark beansprucht werden, ist eine gute Grundierung unverzichtbar. Sie ist ein zentraler Bestandteil im Prozess der Lackierung einer Karosserie.

Auftragen des Basislacks – wie vermeidet man Schlieren?

Der Basislack bestimmt die Farbe des Teils und sollte gleichmäßig, in mehreren dünnen Schichten aufgetragen werden. Um Schlieren, Nasen oder Wolken zu vermeiden, ist eine gleichmäßige Bewegung des Lackiergeräts entscheidend – idealerweise mit überlappenden Bahnen und konstantem Abstand. Besonders hilfreich ist eine gut beleuchtete, staubfreie Umgebung, wie sie professionelle Werkstätten mit hochwertiger werkstattausruestung bieten. Wer Teile lackieren – Schritt für Schritt ausführt, sollte sich für diesen Schritt Zeit nehmen – denn Fehler beim Basislack lassen sich später nur schwer korrigieren.

Klarlack – wozu wird er verwendet?

Der Klarlack ist die schützende und veredelnde Deckschicht. Er sorgt für Glanz (oder bei Bedarf Mattierung), schützt den Basislack vor Kratzern, UV-Strahlung und Chemikalien und erhöht die Widerstandsfähigkeit. Zwei gleichmäßige Schichten reichen meist aus, um einen langlebigen Effekt zu erzielen. Gerade bei stark beanspruchten Teilen wie den stossstangen ist eine robuste Klarlackschicht empfehlenswert. Der Klarlack bringt die Farbe optimal zur Geltung – ein entscheidender Schritt, wenn man wie man eine Karosserie lackiert professionell umsetzen will.

Trocknen und Aushärten – wie lange muss man warten?

Nach dem Auftragen des Klarlacks beginnt die Trocknungsphase. Diese kann – je nach verwendeten Produkten und Umgebungstemperatur – zwischen wenigen Stunden und mehreren Tagen dauern. Ideal ist eine gleichmäßige Trocknung bei ca. 20–25 °C. Wer ein Infrarot-Trocknungsgerät oder eine beheizte Kabine verwendet, kann den Prozess deutlich verkürzen. Damit die Lackierung nicht beschädigt wird, sollte in dieser Zeit kein Wasser oder Schmutz an das Teil gelangen. Wer Schritte zum Lackieren eines Autos gewissenhaft befolgt, plant hier ausreichend Zeit ein – auch für die vollständige Aushärtung.

Polieren und Schützen einer frisch lackierten Oberfläche

Nach der vollständigen Aushärtung folgt der letzte Arbeitsschritt: das Polieren. Hierbei werden letzte Staubeinschlüsse, Unebenheiten oder matte Stellen entfernt – entweder per Hand oder mit einer Poliermaschine. Anschließend kann ein Lackversiegelungsmittel oder Wachs aufgetragen werden, um den Glanz zu intensivieren und die Oberfläche langfristig zu schützen. Besonders bei stark exponierten Bauteilen wie der stossstangen lohnt sich dieser Aufwand. Wer regelmäßig poliert, erhält nicht nur die Optik, sondern verlängert auch die Haltbarkeit – ein abschließender Schritt beim Teile lackieren – Schritt für Schritt.